Selbstverwaltete Räume für alle StudentInnen!

Ein Flyer zur Wahl 2016

Wir fordern: Selbstverwaltete Räume für alle StudentInnen!

flyer_zentrum_webDas heißt: Räume, in denen man sich uneingeschränkt von Verwertungslogik und falscher Normierung aufhalten kann, Räume, die frei sind von (kommerziellen) Zwängen sowie Leistungs- und Konkurrenzdruck. Räume, in denen wir selbst Kunst schaffen, Musik machen, uns ungezwungen aufhalten, austauschen und vernetzen können, in denen wir längerfristig an Projekten arbeiten und dazu Material lagern können, uns für die universitären Lehrpläne „irrelevantes“ Wissen durch Diskussionen, Vorträge, Seminare, Workshops, Lesekreise usw. aneignen und natürlich Parties feiern können – ohne überteuerte Getränke konsumieren zu müssen, aber nicht ohne Ausschlussmechanismen aufzudecken! Denn diese Räume sollen frei sein von Herrschaftsmechanismen, Diskriminierung und Ökonomisierung – frei von Rassismus, Ableismus, Sexismus, Homophobie und Antisemitismus! In vielen Städten gibt es bereits solche Raumprojekte, die StudentInnen selbst verwalten. Häufig werden diese Kulturzentren finanziell von AStA, Uni, Studierendenwerk und Stadt gemeinsam getragen. Häufig sind sie aus ehemaligen Besetzungen entstanden, die sich als Protestform in Zeiten einer bundesweiten studentischen Streikwelle gegen massive Einsparungen an den Universitäten richteten. In Bonn gibt es bisher keine Möglichkeiten für Student*innen und studentische Gruppen, sich außerhalb privater Räume ohne Konsumzwang zu treffen. Stattdessen werden leerstehende Unigebäude an den Bau- und Liegenschaftsbetrieb NRW verkauft und in den Neubau des Großprojektes Poppelsdorf investiert. Die Mitbestimmung von Student*innen ist dabei nicht gefragt. Deshalb setzen wir uns selbst dafür ein, diesen Raum zu verwirklichen. In diesem Semester konnten wir eine Projektstelle im AStA eingerichten und erste Schritte unternehmen, um unsere Forderung nach selbstverwaltetem Freiraum umzusetzen. Damit wir diese Arbeit im kommenden Semester fortsetzen können, wählt:

Liste undogmatischer StudentInnen