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am 20. Dezember 2018 um 22:34 Uhr Link
Diese Woche wurde der Hörsaal G an der Uni Köln vom Aktionsbündnis Unisquat besetzt. Mit der Besetzung soll unter anderem gegen das neue Hochschulgesetz, die drohende Wiedereinführung von Anwesenheitspflichten sowie mögliche Studiengebühren für StudentInnen aus Nicht-EU-Ländern protestiert werden. Zudem fordern die BesetzerInnen studentische Freiräume und mehr Mitbestimmung in universitären Gremien. Auch an der Universität Tübingen haben StudentInnen einen Hörsaal besetzt, dort hält die Besetzung weiterhin an.
Wie begrüßen die Besetzungen und unterstützen die Forderungen der BesetzerInnen.
https://www.facebook.com/KORKoeln/photos/a.140143796595533/315914519018459/?type=3&theater
In der kommenden Legislaturperiode des Studierendenparlaments wollen wir uns als Lust-Fraktion dafür einsetzen, dass es auch in Bonn Möglichkeiten zur studentischen Selbstverwaltung geben kann und Studiengebühren sowie Anwesenheitspflichten keine Renaissance erleben.

Deswegen: Vom 14.-17. Januar 2019 Lust wählen!
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am 06. Dezember 2018 um 15:37 Uhr Link
Samstag ab nach Düsseldorf! 😤
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am 02. Dezember 2018 um 13:04 Uhr Link
Zur Personalie Sigmar Gabriel

Nachdem wir am 26.11 gegen den Auftritt des ungarischen Außenministers in Sigmar Gabriels Seminar protestiert haben, wollen wir nicht vergessen, dass auch Sigmar Gabriel himself eine hochfragwürdige Personalie an der Uni Bonn darstellt. Vor kurzem reiste Gabriel zum wiederholten Male in den Iran und ließ sich dort von hochrangigen Vertretern des Regimes empfangen. Seine Gastgeber waren unter anderen Parlamentspräsident Ali Larijani, der den Holocaust 2007 als „offene Frage“ bezeichnete sowie Hossein Amir-Abdollahian, Generaldirektor des Parlaments für Internationale Angelegenheiten und „zuständig für die Unterstützung palästinensischer Terrorgruppen.“ (https://www.mena-watch.com/sigmar-gabriel-zu-gast-bei-holocaust-leugnern/) Letzterer soll laut iranischen Medien erst im Februar mit der Vernichtung Israels gedroht haben. Vernichtungsdrohungen und Vernichtungsfantasien gehören in der iranischen Führungsebene zum guten Ton. Der in deutschen Medien gerne als „moderat“ titulierte Präsident Hassan Ruhani bezeichnete Israel erst letztes Wochenende als „Krebsgeschwür“ und die Gründung des einzigen Schutzortes für Juden und Jüdinnen als „eine der schlimmsten Folgen des Zweiten Weltkriegs“. (https://www.welt.de/politik/ausland/article184427622/Hassan-Ruhani-Irans-Praesident-bezeichnet-Israel-als-Krebsgeschwuer.html)
Was führte Sigmar Gabriel nun eigentlich in so fürchterliche Bekanntschaft? Waren seine bisherigen Ausflüge noch mehr oder weniger durch eine politische Mission als deutscher Außen- oder Wirtschaftsminister begründbar, fällt dies durch Gabriels Postenverlust nun weg. Stattdessen leitet er die Unternehmerdelegation des 'Nah- und Mittelostvereins' (Numov), ein 1934 gegründeter Interessenverband der deutschen Wirtschaft. Eben jener Verein beherbergte eine Vielzahl überzeugter Nationalsozialisten und mindestens ein SS-Mitglied in seinem Vorstand. In der vereinseigenen Historie ist davon allerdings nichts zu lesen. (https://de.wikipedia.org/wiki/Nah-_und_Mittelost-Verein…). Ehrenvorsitzender und mehrmaliger Iranbesucher ist übrigens Altkanzler Gerhard Schröder. Sigmar Gabriel reist also als Wirtschaftslobbyist in den Iran und erfreut sich dort großer Beliebtheit. Er sei ein „gern gesehener Gast“ und ein „Freund Irans“, wie ihn Außenminister Javad Zarif begrüßte.
( https://www.handelsblatt.com/politik/international/iran-wir-werden-trump-ueberleben-persische-unternehmer-stemmen-sich-gegen-us-sanktionen/23668606.html)
Es scheint, als würde sich das „Who is Who“ des internationalen Antisemitismus eifrig ins Freundschaftsbuch von Sigmar Gabriel eintragen wollen. Neben den bereits erwähnten Javed Zarif, erhält Gabriel für seine Haltung zu Israel Lob von der Hamas und bezeichnet den Holocaustrelativierer und Antisemiten Mahmoud Abbas als „meinen Freund“. (https://twitter.com/sigmargabriel/status/845286126822850561?lang=de)
Diese untragbaren Zustände haben wir als Fraktion in die Sitzung des Studierendenparlaments am 28.11. getragen, in der der Rektor der Uni Bonn zu Besuch war. Professor Hoch gab sich angesichts der Berichte überrascht und schien unwissend über Gabriels außeruniversitäre Aktivitäten. Da er Gabriel allerdings persönlich kenne, wisse er, dass Gabriel ein „Freund Israels“ sei. Warum wir dies als nicht zutreffend empfinden, sollte klar geworden sein.

Unsere Kritik bleibt die gleiche wie im Frühjahr.
Gegen die Lehrstelle für Sigmar Gabriel!
Gegen Iran-Siggi!
Für Israel!
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Vom Oktoberfestattentat bis zum NSU (Vortrag & Diskussion)

Mittwoch, 24.05.17, 20 Uhr, Hörsaal 8

Vom Oktoberfestattentat bis zum NSU – Kontinuitäten der rechten Gewalt und des staatlichen Versagens Der NSU-Prozess nähert sich mit dem 361. Verhandlungstag allmählich dem Umfang eines vollen Kalenderjahres. Immer wieder verzögern neue Erkenntnisse, unzureichende Vernehmungen und ausweichende Aussagen von Zeug*innen den Prozessverlauf. Neben dem erschreckenden Ausmaß der rechtsterroristischen Gewalt des NSU, fächert sich auch der…

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Dichtung und Wahrheit

Die Werbung der zur Wahl des Studierendenparlaments antretenden Gruppen im Überblick

Wie vor jeder Wahl wollen wir einen kleinen Überblick über das geben, was die anderen Gruppen vor der letzten Wahl gefordert haben, was sie im letzten Jahr gemacht haben und was sie jetzt fordern. Da die Grüne Hochschulgruppe keine Koalition im Studierendenparlament mehr wollte, um stattdessen zwei Personen des RCDS in AStA-Ämter zu wählen,…

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Wir werden uns nicht an der Sendung „Listencheck“ des Bonner Uni-Radios beteiligen. Bei dieser Sendung sollen Kandidierende aller zur SP-Wahl antretenden Listen jeweils 15 Minuten lang Fragen gestellt bekommen. Es handelt sich um das Nachfolgeformat zur „Elefanten-Runde“, eine Podiumsdiskussion mit VertreterInnen der antretenden Listen, die vor den vergangenen Wahlen stattfand. Das Publikum der Elefanten-Runde setzte…

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Wahlprogramm der LUST

Zur Wahl des Studierendenparlaments 2017

Wir sind mit drei von 43 Sitzen im Studierendenparlament vertreten und nach der Wahl im Januar 2016 wurde die Zusammensetzung des AStAs grundlegend verändert. Hatten bislang Gruppen mit hinreichend kompatiblen politischen Zielen eine Koalition gebildet, um den AStA zu wählen, verlangten die Grünen nun den „offene AStA“. Praktisch bedeutet das: Der RCDS wurde in…

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