Umsere Vorhaben im Studierendenparlament

Im nächsten Jahr gibt es viel zu tun! Wir sehen immensen Verbesserungsbedarf auf allen Ebenen! Ganz gleich ob als Oppositions- oder Koalitionsfraktion gilt es unter anderem folgende Themen anzupacken:
    
Obwohl es eine Meldestelle für Betroffene von sexualisierter Gewalt an unserer Universität gibt, fehlt es noch immer an einer Beratungsstelle. Des Weiteren scheint die Universität inzwischen zumindest Berufungskommissionen paritätisch zu besetzen, dies gilt jedoch noch nicht für alle Kommissionen und Arbeitsgruppen und gerade die studentische Vertretung scheint ein nachträglicher Gedanke zu sein. Für Parität auf allen Ebenen und mehr studentische Mitbestimmung in den Strukturen unserer Universität!
Jegliche Räume der Universität sowie des Studierendenwerks müssen barrierefrei gemacht  und Lehrmaterialien digital bereitgestellt werden. Außerdem müssen Seminarräume und Hörsäle außerhalb von Veranstaltungen als Lernplatz zur Verfügung stehen. Die universitäre Campus “Security” muss grundlegend reformiert werden – das Security-Team löst in niemandem ein Gefühl der Sicherheit aus. Auch Polizei-Überwachungstürme auf Universitätsgelände sind dazu nicht nur nicht förderlich sondern sollten grundsätzlich nirgendwo stehen.
Wir positionieren uns entschieden gegen Anwesenheitspflichten und Studiengebühren und für einen Rechtsanspruch auf einen Masterplatz in Bonn für Student*innen, die hier ihren Bachelor abschließen. Außerdem: Strukturelle Barrieren für Studierende aus nichtakademischen Familien müssen abgebaut werden!
Und auch außerhalb der Lehre muss das studentische Leben verbessert werden. Wir werden uns auch weiterhin für Tarifverträge und faire Bezahlung für studentische Beschäftigte sowie für erschwingliche studentische Mobilität. Auch das Kürzen von Bibliotheksöffnungszeiten und andere Sparmaßnahmen, die auf Kosten der Student*innen gehen, werden wir nicht hinnehmen. Wir brauchen zudem mehr Wohnheimplätze, bezahlbare Mieten und keine Möblierungspauschale. Student*innen müssen in Wohnheimen vor Belästigung und Übergriffen geschützt sein. Und natürlich: Burschenschaften enteignen, Wohnraum schaffen!
Wir werden unser Engagement im Bonner Bündnis gegen Rechts fortsetzen und dem fortschreitenden Rechtsruck mit allen Mitteln entgegenwirken. Zudem wollen wir uns mit allen Formen des Antisemitismus – insbesondere antizionistischem – auseinandersetzen. Weiterhin ist unserer Ziel die Repolitisierung des AStA. Wir bleiben wie immer die Stimme der Kritik!
 
Selbstverständlich gilt: Alkoholverbot auf dem Campus verhindern!