Dichtung und Wahrheit

Wie vor jeder Wahl möchten wir euch einen Überblick über die antretenden Hochschulgruppen geben, ihr Wahlprogramm und ihr Auftreten kritisch beleuchten und den Anspruch der jeweiligen Gruppen mit der Wirklichkeit vergleichen, an der er sich regelmäßig blamiert.   Der RCDS beteiligte sich vor drei Jahren maßgeblich dabei, den Wahlantritt der Grünen Hochschulgruppe zu verhindern, da…

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am 01. August 2018 um 17:43 Uhr Link
In einer illustren Runde steinzeitlicher ML-Sekten, linker Antisemiten, frauenverachtender Rap-"Künstler" und anderer politischer BlindgängerInnen geht die Vorfeldorganisation der israelhassenden Sekte AKAB mit dem vollmundigen Titel "Bonner Jugendbewegung" ein weiteres mal auf Jagd nach dem politisch unbedarften Nachwuchs. Da dürfen der hiesige Ableger der Linkspartei und deren Hochschul-Anhängsel Die Linke.SDS natürlich nicht fehlen.

Auf der Poppelsdorfer Allee soll nun, nachdem man im Vorjahr eher minder erfolgreich versuchte auf den Zug der Proteste anlässlich der UN-Klimakonferenz aufzuspringen, anfang August ein weiteres Camp stattfinden. Wie es sich anhört, wenn sich Jungmänner von Linkspartei bis MLPD am "Thementag Feminismus" zu Darbietungen wie "Bad Bitch" des Möchtegernrappers Zeb in den Armen liegen, lässt sich leider nicht mehr nachhören: Nach reichlich Kritik verschwand der Track wie von Zauberhand von Youtube, weswegen uns nur bleibt daraus zu zitieren:

„Dich will man nich mal für Sex, Bitch […] wurdest gelobt für deine Anständigkeit und jetzt, ja, bekannt für deine Schwanzleckerei[…] sie ist die Richtige, wenn ihr euch anstecken wollt.“

In Rap Battles gibt er sich außerdem gerne Vergewaltigungsphantasien hin:

„Denn auch deine Schwester kennt bei mir keinen Blow-Stop bis es ihr hochkommt, dann nehm ich ihr´n Po doppelt so hart und sag das die Bestrafung von ihrem Blow kommt.
Sie denkt ihr Würgereiz würde ihre Würde sein, ich hole ein paar Typen und dann rennen wir zu dritt ihr Hintertürchen ein“ (https://youtu.be/H1XuHtaecx0)

Bis jetzt hat sich die Böse Jungens Bewegung nicht zu den Vorwürfen gemeldet. Offenbar hoffen sie darauf, dass sich bald schon niemand mehr dafür interessiert und ihr cooler, antisexistischer Lack keinen Schaden mehr nimmt.

Viele Grüße an:
DIE LINKE. Kreisverband Bonn Die Linke.SDS Bonn ver.di Bezirk Köln-Bonn-Leverkusen ver.di Jugend Köln-Bonn-Leverkusen Ashok-Alexander Sridharan DGB Köln-Bonn General-Anzeiger Bonn
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am 14. Juli 2018 um 15:02 Uhr Link
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am 11. Juli 2018 um 12:43 Uhr Link
NSU-Prozess – Urteilsverkündung

Heute wurde das Urteil im über fünf Jahren andauernden „NSU-Prozess“ verkündet. Dieses Urteil stellt allerdings keineswegs ein zufriedenstellendes Ende der Aufklärung dar. Viele Fragen bleiben unbeantwortet, viele Ungereimtheiten und Rätsel ungelöst. Trotz fünf Verurteilter und obwohl der Prozess zu Tage förderte, dass der „NSU“ Helfer und Helfershelfer hatte, bleibt die Bundesanwaltschaft bei ihrer Trio-These, wonach der „NSU“ lediglich aus Böhnhardt, Mundlos und Zschäpe bestanden haben soll.
In Anbetracht von durch Verfassungsschutzbeamten geschredderter Akten, durch angeblich von Flutwellen weggeschwemmter Dokumente und Verfassungsschutzunterlagen, die bis 2134 verschlossen bleiben; in Anbetracht des Verfassungsschutzbeamten Andreas T., der beim Mord an Halit Yozgat am Tatort war; in Anbetracht von institutionellen Rassismus bei verschiedenen Polizeibehörden, die im Opferumfeld und mit Hilfe von Wahrsagern nach den TäterInnen suchten, statt in rechtsradikalen und neonazistischen Kreisen zu ermitteln.

In Anbetracht all dieser Fragen, Verstrickungen und Ungereimtheiten bleibt auch uns nur eines zu sagen: Kein Schlussstrich unter dem NSU-Prozess!

An dieser Stelle der Hinweis auf eine „Kein-Schlussstrich-Demo“ der Antifaschistischen Union Dortmund (https://www.facebook.com/events/2570864093138204/).
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Wahlprogramm der LUST

Zur Wahl des Studierendenparlaments 2017

Wir sind mit drei von 43 Sitzen im Studierendenparlament vertreten und nach der Wahl im Januar 2016 wurde die Zusammensetzung des AStAs grundlegend verändert. Hatten bislang Gruppen mit hinreichend kompatiblen politischen Zielen eine Koalition gebildet, um den AStA zu wählen, verlangten die Grünen nun den „offene AStA“. Praktisch bedeutet das: Der RCDS wurde in…

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Wir nehmen heute nicht an der “Elefantenrunde” teil. Allen, die den Abend sinnvoll verbringen möchten, legen wir den Besuch des Vortrags “Feministisch Feiern” (Hörsaal 3, ab 20 Uhr) nahe. Weshalb die “Elefantenrunde” bestenfalls autoerotische Selbstbespiegelung ist, haben wir in zwei Texten zu den “Elefantenrunden” 2014 und 2015 dargelegt:

https://lustbonn.org/…/von-wahl-automaten-elefantenrunden-u…/
https://lustbonn.org/20…/…/15/elefantenrunden-zu-katzenecken/

Selbstverwaltete Räume für alle StudentInnen!

Ein Flyer zur Wahl 2016

Wir fordern: Selbstverwaltete Räume für alle StudentInnen! Das heißt: Räume, in denen man sich uneingeschränkt von Verwertungslogik und falscher Normierung aufhalten kann, Räume, die frei sind von (kommerziellen) Zwängen sowie Leistungs- und Konkurrenzdruck. Räume, in denen wir selbst Kunst schaffen, Musik machen, uns ungezwungen aufhalten, austauschen und vernetzen können, in denen wir längerfristig an Projekten arbeiten und dazu Material lagern können, uns für die universitären Lehrpläne „irrelevantes“ Wissen durch…

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Bonner General-Anzeiger gräbt fragwürdige Geschichte gegen Party mit Geflüchteten aus

Lokalblatt steigt in rassistische Hetze mit ein

Nach den Übergriffen in der Kölner Silvesternacht und der folgenden, zumeist rassistisch aufgeladenen Debatte richtet nun der Bonner General-Anzeiger sein Fähnchen nach dem Wind und gräbt eine Meldung aus dem November aus. Mit der Behauptung, erst jetzt sei ein entsprechendes Schreiben bekanntgeworden, berichtet das rechtskonservative Bonner Blatt am Donnerstag von einer Party aus dem Herbst…

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Marginalien zur Debatte um die Kölner Silvesternacht

Vieles ist bereits gesagt worden zu den sexuellen Angriffen auf Frauen in der Kölner Silvesternacht, das meiste davon Unsinn, freilich. Woher qualifiziertere Einschätzungen zu den Vorkommnissen zu beziehen waren, das wissen unsere Leser_innen vermutlich zur Genüge. Deshalb geht es uns im Folgenden nicht darum, die nächste Aufarbeitung des Ganzen zustande zu bringen, sondern ein paar…

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Seminarfahrt nach Oswiecim/Auschwitz

“Kosten und Nutzen” (Liberale Hochschulgruppe)

Gestern wurde auf der Sitzung des Studierendenparlaments wieder über einen durch uns gestellten Antrag zur Förderung der jährlichen Seminarfahrt nach Oswiecim/Auschwitz in der Höhe von 2000 Euro abgestimmt. Organisiert wird die Fahrt vom AK Gedenkstättenfahrt an der FH Düsseldorf. Nachdem ein Mitglied der Liberalen Hochschulgruppe (LHG) “Kosten und Nutzen” vergleichen wollte, vom “nicht so glorreichen…

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Geschichte und Psychologie

Wir diskutieren kommenden Dienstag über die erste Hälfte des Textes „Geschichte und Psychologie“ von Horkheimer. Interessierte sind jederzeit herzlich willkommen. Geschichte und Psychologie (PDF)…

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