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am 17. April 2018 um 10:14 Uhr Link
am 16. April 2018 um 19:05 Uhr Link
Die Antrittsvorlesung von Sigmar Gabriel wurde heute von Protesten begleitet. In dem Gang zum Hörsaal Flyer zu verteilen musste zwar unterbrochen werden, es wurde von Sicherheitsleuten mit Verhaftung (!) gedroht. Später wurden die Flyer aber verteilt und im Hörsaal wurden Transparente gehalten ("Gegen Iran-Siggi - Für Israel!) und Fragen gerufen, z.B. wieso Sigmar Gabriel die Frontstellung im Westen bezüglich der Hofierung von Türkei, Russland und insbesondere dem iranischen Regime einnimmt, wieso er die syrischen Kurden verriet und weshalb er wiederholt Israel wahrheitswidrig ein "Apartheid-Regime" nannte, wofür er kürzlich erst Lob von der Hamas erntete.

Gelobt wird er auch von der Presse, weil er gewitzt und abgeklärt, eben "souverän" reagierte und ostentativ sich bemühte, alle gerufenen Fragen zu beantworten. Aber richtig ging der geübte Berufspolitiker dennoch nicht auf sie ein und insbesondere die Rechtfertigungen seiner antizionistischen Israel-Aussagen wirkten merkwürdig. Nicht nur wurde erneut sein nationalsozialistischer Vater herbeizitiert als Ausweis tiefer Israel-Verbundenheit. Nicht ganz entscheiden konnte sich Gabriel, ob der Begriff "Apartheid" denn nun zutrifft oder nicht, schließlich hat ein Jude Israel auch schon mal so genannt:

"Dann ging es in dem einstündigen Vortrag schließlich doch um ernste Politik. Dass Israel ein Apartheidsstaat sei, wollte er selber nicht sagen, sondern bezog sich lieber auf eine Aussage von Bischof Detmond Tutu. Mit Kritik an Israel sparte er aber erneut nicht, auch wenn er dem Land attestierte, eine Demokratie im Nahen Osten zu sein, was die Ermittlungen gegen Netanjahu unterstreichen würden: So etwas hätte es in Südafrika nicht gegeben. Er erzählte das Beispiel von einer Frau aus Hebron, die sich bei den Israelis 48 Stunden vor ihrer Fahrt anmelden müsse, wenn sie mit ihrem behinderten Sohn zum Arzt wolle. Das sei untragbar."

Quelle: https://www.ksta.de/politik/uni-bonn-sigmar-gabriel-erklaert-studierenden-die-welt-30026414
Nachrichtenbild
am 03. April 2018 um 14:36 Uhr
Das heutige Plenumstreffen fällt aus. Nächste Woche Dienstag findet das offene Plenum wie gewohnt statt. Le Sabot, 20:30 Uhr.

Dichtung und Wahrheit

Wie vor jeder Wahl möchten wir euch einen Überblick über die antretenden Hochschulgruppen geben, ihr Wahlprogramm und ihr Auftreten kritisch beleuchten und den Anspruch der jeweiligen Gruppen mit der Wirklichkeit vergleichen, an der er sich regelmäßig blamiert.   Der RCDS beteiligte sich vor drei Jahren maßgeblich dabei, den Wahlantritt der Grünen Hochschulgruppe zu verhindern, da…

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Wahl zum 40. Studierendenparlament

DRUCKVERSION Da nächste Woche wieder die alljährlichen Wahlen zum Studierendenparlament stattfinden, wollen wir euch unser Wahlprogramm nicht vorenthalten…

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Vom Oktoberfestattentat bis zum NSU (Vortrag & Diskussion)

Mittwoch, 24.05.17, 20 Uhr, Hörsaal 8

Vom Oktoberfestattentat bis zum NSU – Kontinuitäten der rechten Gewalt und des staatlichen Versagens Der NSU-Prozess nähert sich mit dem 361. Verhandlungstag allmählich dem Umfang eines vollen Kalenderjahres. Immer wieder verzögern neue Erkenntnisse, unzureichende Vernehmungen und ausweichende Aussagen von Zeug*innen den Prozessverlauf. Neben dem erschreckenden Ausmaß der rechtsterroristischen Gewalt des NSU, fächert sich auch der…

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Dichtung und Wahrheit

Die Werbung der zur Wahl des Studierendenparlaments antretenden Gruppen im Überblick

Wie vor jeder Wahl wollen wir einen kleinen Überblick über das geben, was die anderen Gruppen vor der letzten Wahl gefordert haben, was sie im letzten Jahr gemacht haben und was sie jetzt fordern. Da die Grüne Hochschulgruppe keine Koalition im Studierendenparlament mehr wollte, um stattdessen zwei Personen des RCDS in AStA-Ämter zu wählen,…

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Wir werden uns nicht an der Sendung „Listencheck“ des Bonner Uni-Radios beteiligen. Bei dieser Sendung sollen Kandidierende aller zur SP-Wahl antretenden Listen jeweils 15 Minuten lang Fragen gestellt bekommen. Es handelt sich um das Nachfolgeformat zur „Elefanten-Runde“, eine Podiumsdiskussion mit VertreterInnen der antretenden Listen, die vor den vergangenen Wahlen stattfand. Das Publikum der Elefanten-Runde setzte…

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Wahlprogramm der LUST

Zur Wahl des Studierendenparlaments 2017

Wir sind mit drei von 43 Sitzen im Studierendenparlament vertreten und nach der Wahl im Januar 2016 wurde die Zusammensetzung des AStAs grundlegend verändert. Hatten bislang Gruppen mit hinreichend kompatiblen politischen Zielen eine Koalition gebildet, um den AStA zu wählen, verlangten die Grünen nun den „offene AStA“. Praktisch bedeutet das: Der RCDS wurde in…

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„Schon heute bringt der Student alle zum Lachen“

Die Universität Bonn gab bekannt, dass sie den Vertrag mit der VG Wort nicht unterschreiben wird. Das hätte zur Folge, dass einige Dateien aus eCampus verschwinden würden. Letztlich passiert, was abzusehen war: Die VG Wort knickt ein, der alte Vertrag wird voraussichtlich bis Ende September 2017 weiter gelten und dann kommt ein Vertrag dabei heraus, der schlechter für die VG Wort sein wird.

Im Folgenden geht es darum, weshalb das abzusehen war und weshalb wir keine nennenswerten Sympathien für die Beteiligten dieser Auseinandersetzung haben. Außerdem soll sie als Beispiel dienen, um auf studentische Ideologie hinzuweisen.

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Immer wieder Ungarn (Lesung)

Dienstag, 29.11.16, 20 Uhr, Hörsaal 8

Karl Pfeifer veröffentlichte 2013 seine Autobiografie Einmal Palästina und zurück. In ihr schilderte er die Jahre von seiner Geburt 1928 in Baden bei Wien bis zu seiner Rückkehr nach Österreich 1951. In seinem neuen Buch Immer wieder Ungarn berichtet er über die wechselhaften Beziehungen zu Ungarn, dem Heimatland seiner Eltern, beschreibt aber auch den totalen Mangel an „Willkommenskultur“ für jüdische Rückkehrer in Österreich.

1979 traf er zufällig einige Mitglieder der…

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